In unserer Schule wird nicht nur unterrichtet. Es finden auch viele spannende Projekte, Ausflüge und Feste statt. Von diesen möchten wir an dieser Stelle berichten:

Aus dem Mathematikunterricht der Klassen 4a und 4b

Wir haben im Mathematikunterricht gelernt, Muster mit dem Zirkel zu zeichnen. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Elena, Klasse 4a

All diese Kunstwerke sind im Mathematikunterricht der Klassen 4 a und 4 b entstanden (Unterrichtseinheit: Umgang mit dem Zirkel). Die Freude, die wir bei der Entstehung der außerordentlichen Werke hatten, haben die Kinder weitergegeben an einen lieben Menschen. Die selbstgestalteten Briefkarten haben sie an Verwandte oder Freunde geschickt.

Mathematiklehrerin B. Steinau


‚Stark im Konflikt‘ von Steimel-Menschner-Projekte

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Schülertraining, bei dem die Kinder lernen wie sie im Alltag mit verbalen und körperlichen Angriffen auf die eigene Person umgehen. Was signalisieren meine Körperhaltung, Mimik und Stimme? Wie entziehe ich mich einer bedrohlichen Situation? Die Kinder spielen im Klassenverband einzelne Szenen, beschreiben und reflektieren sie. Ihnen werden Modelle gezeigt, wie sie körperlicher Gewalt und Mobbing begegnen können. Die Ziele des Trainings sind Aufbau bzw. Verstärkung von positiver Körpersprache, Einfühlungsvermögen, Selbstbewusstsein und Zivilcourage.

Quelle: https://www.stark-im-konflikt.de

Mein Körper gehört mir!

Hierbei handelt es sich um ein Projekt der ‚Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück‘, welches sich seit vielen Jahren an unserer Schule für die dritten und vierten Schuljahre etabliert hat. Anbei einige Auszüge der Homepage zum Hintergrund und Inhalt, der in der heutigen Zeit weiterhin von immenser Bedeutung ist:

Sich selbst vertrauen
Kinder wachsen mit körperlicher Nähe auf – und die tut eigentlich immer gut. Aber manche -Erwachsene missbrauchen das Vertrauen der Kinder. Und gerade im nahen sozialen Umfeld verschwimmen die Grenzen zwischen Zärtlichkeit und Missbrauch sehr langsam. ‚Ja, ich mag meinen Onkel. Nein, ich mag nicht, wie er mich gerade anfasst!‘ Viele Kinder verstummen, wenn sich ihre Ja- und ihre Nein-Gefühle widersprechen. Mit ‚Mein Körper gehört mir!‘ ermutigen wir Kinder deshalb seit über 20 Jahren, ihren Nein-Gefühlen uneingeschränkt zu vertrauen, anderen von ihnen zu erzählen und sich Hilfe zu holen.

Spannende Dialoge – mit unserem Publikum
Bevor die Kinder die verschiedenen Rollen erleben, lernen sie die Schauspieler erstmal als reale Personen kennen. Denn ‚Mein Körper gehört mir!‘ ist keine Show, sondern eine lebhafte Unterhaltung mit den Kindern. Da ist es selbstverständlich, dass sie eine klare und kindgerechte Sprache sprechen. Und singen! Am Anfang jeder Begegnung sorgt der Körpersong für gute Laune. Das macht stark für ernste Themen. Auch während der Spielszenen wenden sich die Schauspieler an das Publikum: „Wie fühlt sich der Junge jetzt gerade? Was hättet ihr gemacht?” Weil die Kinder mitdenken, mitfühlen und mitreden, verinnerlichen sie unsere Geschichten und Botschaften langfristig. Wenn der Pausengong den Besuch beendet, beschäftigt das Thema Missbrauch die Kinder natürlich weiter. Deshalb arbeiten die Schauspieler vor, während und nach der Vorstellung eng mit den Lehrer*innen zusammen und stellen Materialien zur Nachbereitung zur Verfügung.

Wissen macht stark!
Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit ‚Mein Körper gehört mir!‘ werden deshalb ganz praktische Strategien vermittelt. Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie bekomme ich Hilfe bei sexueller Gewalt? ‚Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh zu jemandem und erzähl ihm davon!‘ So lautet unsere wichtigste Botschaft. Deshalb nehmen die Kinder am Ende nicht nur Gefühle und Geschichten mit nach Hause, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können.

Quelle: https://www.tpw-osnabrueck.de/programme/mein-koerper-gehoert-mir

Die große Nein- Tonne

Hierbei handelt es sich um ein Projekt der ‚Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück‘, welches sich seit vielen Jahren an unserer Schule für die ersten und zweiten Schuljahre etabliert hat. Anbei einige Auszüge der Homepage zum Hintergrund und Inhalt, der in der heutigen Zeit weiterhin von immenser Bedeutung ist:

Gefühle zeigen macht stark
Erwachsene kontrollieren ihre negativen Emotionen und verbergen sie teilweise sogar ganz. Dadurch versäumen sie, Kindern den Umgang mit diesen Gefühlen vorzuleben – und Jungen und Mädchen entgeht eine wesentliche Lektion fürs Leben: Nur wer seine Empfindungen wahrnehmen, zulassen und äußern kann, hat die Chance, eine starke und selbstbestimmte Persönlichkeit zu entwickeln. Mit Die große Nein-Tonne werden die Kinder deshalb schon sehr früh für ihre Gefühle und Ängste sensibilisiert und ihre Zu- und Abneigungen werden ernst genommen. Ziel ist es, dass sie in Zukunft laut und deutlich Nein! sagen, wenn jemand ihre persönlichen Grenzen überschreitet.

Manchmal hilft ein kleiner Zauberspruch, um an die eigene Kraft zu glauben:
‚Tonne, Tonne, Deckel auf, ich hab ein Nein-Gefühl im Bauch. Das will ich nicht! Das muss nicht sein! Drum werf ich’s rein mit Nein! Nein! Nein!‘, sagt das Schauspielteam deshalb immer dann, wenn es Erlebtes in der Tonne verschwinden lässt. Mit viel Fantasie, einer kindlichen Sprache und einem richtig schönen Mitsing-Lied wird Kindern die Angst vor dem Nein-Sagen genommen und wird ihnen eine große Portion Selbstvertrauen mitgegeben. Indem von alltäglichen Situationen erzählt wird und in Bildern dargestellt werden, fällt es schon den Kleinen leicht, Gefühle wieder zu erkennen. Die Kinder des Programms werden zu Vorbildern und machen Mut, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Nach dem Spiel sehen werden gemeinsam mit dem Publikum die Bilder des Programms und weiterer Alltagssituationen angesehen und es wird über Nein-Gefühle geredet.

Von klein auf selbst entscheiden
‚Will ich das? Oder nicht? Was sagt mein Bauch?‘ Es ist wichtig, dass Kinder lernen, ihre Empfindungen wahrzunehmen, zu verstehen und zu verteidigen. Sie sollen wissen: Auch Erwachsenen gegenüber haben sie das Recht, sich aufzulehnen, wenn ihre Grenzen nicht respektiert werden. Warum manche Regeln zwar nicht schön, für das Zusammenleben aber wichtig sind – auch das wird durch das Spiel vermittelt. Grundsätzlich gilt für alle Nein-Gefühle: Am besten ist es, sich jemandem anzuvertrauen. Denn nur dann kannst das Kind verstanden, unterstützt und getröstet werden. Und das sind für jedes Kind lebenswichtige Erfahrungen.
Quelle: https://www.tpw-osnabrueck.de/programme/die-große-nein-tonne

Tanzfest

27.02.2018

Tanzfest im Tanzhaus NRW

Gewaltfrei Lernen

Schulprojekt ‚Gewaltfrei Lernen‘ an der GGS Urdenbach! Körperliche Schikanen, Wutausbrüche, Beleidigungen und Schikanen sind auch in Grundschulen keine Seltenheit. Eine positive Lernatmosphäre wird gestört, beeinträchtigt und macht konzentriertes Lernen kaum möglich. Aus diesem Grund hat das Kollegium der GGS Urdenbach das Projekt ‚Gewaltfrei Lernen‘ im Jahr 2017 an die Schule geholt. Der Verein Gewaltfrei Lernene.V. macht sich dafür stark, Schülerinnen und Schülern Hilfsmittel an die Hand zu geben, sich gegen verbale, aber auch körperliche Gewalt zu schützen. Sibylle Wanders mit ihrem Team von Sonderpädagogen und Diplom-Sportwissenschaftlern hilft Schulen das schuleigene Sozialkonzept um mehr Konfliktübungen im Sport und auch anderen Schulfächern zu erweitern. Die Gewaltfrei-Lernen-Trainer sind in Kindergärten, Grund- und weiterbildenden Schulen wirksam und geben Tipps für Pausenkonflikte und Mobbing-Vorbeugung. Wir sind eine von mehr als 140 Schulen in NRW, die von der Förderung der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West profitiert. Außerdem erhielten wir finanzielle Unterstützung vom Lions-Club und unserem Förderverein, um dieses Konflikttraining an unsere Schule holen zu können. Die Unterstützung baut auf den Erkenntnissen der letzten Jahre auf: Gewaltfrei Lernen wurde in vielen Jahren praktischer Tätigkeit an zahlreichen Kölner Schulen entwickelt. ‚Präventiv Handeln, statt erst zu handeln, wenn es schon weh getan hat‘ lautet das Credo von Gewaltfrei Lernen. Das Dezernat für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln und zahlreiche Schul- und Jugendämter – nicht nur in NRW kooperieren mit dem Verein Gewaltfrei Lernen e.V. Die Besonderheit an Gewaltfrei Lernen: Nicht nur die Schülerinnen und Schüler nehmen am Projekt teil und erhalten Praxisunterricht. Auch die Eltern werden im Rahmen einer Abendveranstaltung für das Thema sensibilisiert und durch Rollenspiele geschult. Die Lehrer der jeweiligen Schule erhalten in Fortbildungen wichtige Informationen, damit das Vermittelte auch nach dem Training in der gesamten Schule und auf dem Schulhof gelebt werden kann. Seit 2017 setzen wir das Projekt in unserem Schulalltag um. Regelmäßig finden Auffrischungen der wesentlichen Bestandteile statt und die neuen Erstklässler werden durch unsere Schulsozialarbeiterin in das Projekt eingeführt.

Zirkusprojektwoche

Alle vier Jahre veranstalten wir an unserer Schule ein ganz besonderes Projekt. Ein Projekt, das Jung und Alt verzaubert, über sich hinauswachsen lässt und durch seine Magie zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Der ‚Circus ohne Grenzen‘ unter der Leitung von Alexander Koplin gastiert an der GGS Urdenbach. Am Wochenende vor Projektbeginn wird das rot-weiß gestreifte Zirkuszelt unter dem Namen ‚Zirkus Urdello‘ auf dem Schulhof der Dependance an der Urdenbacher Allee 91 vom Aufbauteam, bestehend aus ca. 40 helfenden Eltern, aufgebaut. Montags geht es dann mit einer Aufführung der Lehrer und Eltern los. Die Erwachsenen wurden eine Woche vorher zu Trainern für Zauberer, Clowns, Akrobaten, Fakire und Jongleure ausgebildet. Unter Lampenfieber zeigen sie den rund 300 Schülern in einer Vorstellung, was sie in der Zirkuswoche lernen sollten. Anschließend ruft Herr Koplin einmal laut ein ‚Hallo, Hallo!?‘ in die Menge der Kinder und alle antworteten mit einem ‚Hier!‘ und lauschen dann aufmerksam den Worten und Anweisungen Herrn Koplins. Die kleinen Artisten üben innerhalb der Woche das Zaubern, die Clowns singen vom Rollmops und Hering, die Seiltänzer balancieren vorwärts und rückwärts auf dem Seil, die Trampolingruppe zeigt viele verschiedene Sprungvariationen, die Jongleure werfen ihre Tücher im Schwarzlicht in die Luft, die Akrobaten bauen Menschenpyramiden und die Fakire laufen über echte Scherben und streichen sich mit einer brennenden Fackel über die Handfläche. Was das den Schülern in so einer Woche bringt? Sie bekommen mehr Selbstvertrauen, erlernen Aufführungskompetenzen, knüpfen klassenübergreifend soziale Kontakte und haben Erfolgserlebnisse außerhalb des Schulalltags. Es gehört nämlich eine ganze Menge Mut dazu, sich vor rund 320 Zuschauern mitten in der Manege zu präsentieren, dazu noch laut und deutlich zu sprechen oder auch die korrekte Haltung zu zeigen und richtig – nämlich rückwärts gehend, winkend und vor allem stets lächelnd – die Manege wieder zu verlassen. Den Höhepunkt dieser Woche bilden vier Aufführungen – zwei am Freitag und zwei Samstag – in denen die kleinen Artisten ihr Können Eltern, Geschwistern, Oma, Opa und anderen Gästen präsentieren. Nach jeder Vorstellung sind die Zuschauer begeistert und sogar gerührt von den imposanten Darbietungen der Schüler und der besonderen Atmosphäre im Zelt. In den Aufführungspausen bieten Eltern Kaffee, Kuchen, kalte Getränke und Popcorn an. Am Samstag nach der letzten Vorstellung wird das Zelt wieder mit Hilfe der Eltern abgebaut. Für die Schüler der GGS Urdenbach ist diese Projektwoche ein unvergessliches Erlebnis, aber auch für die Eltern, die ihre Kinder einmal ganz anders erleben durften. Dank engagierter Lehrer und Eltern, einer aktiven Schulpflegschaft und dem Förderverein, der durch Sponsoren finanziell unterstützt wurde, kann diese Projektwoche alle vier Jahre stattfinden. Wir versuchen, diese positiven Erfahrungen und Eindrücke aus der Projektwoche in den alltäglichen ‚Zirkus Schule‘ einzubinden.

Eislaufen 2015

02.2015

Zweiter Platz

Sonnenfinsternis 2015

07.2015

Bastelarbeiten im Winter

12.2014

Winterbastelarbeiten des 3. Jahrgangs

Eislaufen 2014

02.2014

St. Martinszug 2013

11.2013

Eislaufen 2013

02.2013

Dritter Platz